Der Gemeindeverbund Most-Jih
Der Gemeindeverbund Most-Jih wurde am
Dieser Verbund transformierte sich im April 2001 nach dem Gesetz Nr.128/2000 über Gemeinden in den freiwilligen Gemeindenverbund und nahm auch noch die Gemeinde Strupčice auf, die im süd-östlichen Teil des Kreises Chomutov liegt.
Die Motivation für die Gründung des Verbundes war einerseits der stärkende Integrationsdruck seitens der staatlichen Organe und auch die Bemühung auf diese Mikroregion in Beziehung zu den entstehenden Organen der höheren territorialen selbstverwaltenden Einheiten aufmerksam zu machen.
Die Gemeinden einigten sich also, dass sie in breiteren Zusammenhängen nach gemeinsamen Wegen zur Lösung dringender Entwicklungsbedarfsfällen dieser Mikroregion suchen werden. Das Gebiet der Gemeinden ist aus der historischen Sicht ein Gebiet, wo überwiegend die Landwirtschaft zur Ernährung der Bewohner dominierte. Durch die fortschreitende Kohleförderung in Umgebung der Städte Most und Chomutov – vor allem in der extensiven Form – mussten einige Gemeinden der Förderung weichen und die Bewohner dieser und weiterer Gemeinden wurden in Großstädte umgesiedelt. Dort mussten sie auch eine andere Beschäftigung außerhalb der früheren Wohnorte suchen.
Diese Tatsache gebündelt mit der nicht glücklichen Wirtschaftsstruktur in der Region Most bedeutete die Aussiedlung der Gemeinden und gegenwärtig auch das, dass in den Gemeinden, wo nur 11% der Bewohner von der Gesamtzahl im Kreis leben, seit Jahren nicht investiert wurde. Ein bedeutender Teil der Region ist weiterhin Schutzzone für das Braunkohlenflöz und das wirkt sich z.B. so aus, dass der Wohnbestand vernachlässigt ist.
In der Bemühung einer Bestandsaufnahme der Vor- und Nachteile der Umgebung und hauptsächlich zukunftsorientiert ließen die Bürgermeister der Mitgliedsgemeinden mit finanzieller Förderung der EU eine Strategie für die Entwicklung der Mikroregion Most-jih erstellen. Diese ist das Ausgangsmaterial für die Planung der weiteren Entwicklung der Gemeinden im Bereich der Infrastruktur, des Aufbaues und der Instandsetzung des Wohnbestandes, der Unterstützung von unternehmerischen Aktivitäten, Schaffung neuer Arbeitsplätze, des Verkehres, Förderung von sportlichen und kulturellen Aktivitäten usw. Das Ziel dieser Aktivitäten besteht darin für dieses Gebiet die Punze der früheren Attraktivität zurückzugewinnen, das Gebiet von dem Beiwort Mondlandschaft zu befreien und das alles zu dem Zweck, dass die Menschen einen Grund haben sich auf diesem Gebiet wieder niederzulassen, neue Häuser zu bauen, Familien gründen, gewerbliche Tätigkeiten auszuüben und damit sie mit Stolz sagen können: „Hier ist meine Heimat, hier lebe ich“.



