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Der Gemeindeverbund Most-Sűd

Die Adresse: Volevčice čp. 22, 434 01 p. Most, Czech republic   

Tel: +420 476 109 038

Fax: +420 476 109 038

e-mail: most.jih@volny.cz

http://www.mikroregion.net/

 

Der Gemeindeverbund Most-Sűd, wurde am 9.11.1999 durch die Unterzeichnung der Gründungsurkunde und der Satzung gegründet. Die gründenden Mitglieder des Verbundes waren damals die Gemeinden Malé Březno, Havraň, Lišnice, Polerady, Volevčice und Bečov. Die Bezeichnung entstand aufgrund der geografischen Lage dieser Gemeinden, weil deren Katastergebiet die südliche Grenze des Kreises Most darstellt.Dieser Verbund transformierte sich im April 2001 nach dem Gesetz Nr. 128/2000 über Gemeinden in den freiwilligen Gemeindenverbund und nahm auch noch die Gemeinde Strupčice auf, die im süd-östlichen Teil des Kreises Chomutov liegt. Die Motivation für die Gründung des Verbundes war einerseits der stärkende Integrationsdruck seitens der staatlichen Organe und auch die Bemühung auf diese Mikroregion in Beziehung zu den entstehenden Organen der höheren territorialen selbstverwaltenden Einheiten auf-merksam zu machen.

 

 

 

 

Die Gemeinden einigten sich also, dass sie in breiteren Zusammenhängen nach gemeinsamen Wegen zur Lösung dringender Entwicklungsbedarfsfällen dieser Mikroregion suchen werden. Das Gebiet der Gemeinden ist aus der historischen Sicht ein Gebiet, wo überwiegend die Landwirtschaft zur Ernährung der Bewohner domi­nierte. Durch die fortschreitende Kohleförderung in Umgebung der Städte Most und Chomutov - vor allem in der extensiven Form - mus-sten einige Gemeinden der Förderung weichen und die Bewohner die­ser und weiterer Gemeinden wurden in Großstädte umgesiedelt. Dort mussten sie auch eine andere Beschäftigung außerhalb der früheren Wohnorte suchen.

 

 

 

 

Diese Tatsache gebündelt mit der nicht glücklichen Wirtschaftsstruktur in der Region Most bedeutete die Aussiedlung der Gemeinden und ge-genwärtig auch das, dass in den Gemeinden, wo nur 11% der Bewohner von der Gesamtzahl im Kreis leben, seit Jahren nicht investiert wurde. Ein bedeutender Teil der Region ist weiterhin Schutzzone für das Braunkohlenflöz und das wirkt sich z.B. so aus, dass der Wohnbestand vernachlässigt ist.

 

 

 

 

In der Bemühung einer Bestandsaufnahme der Vor- und Nachteile der Umgebung und hauptsächlich zukunftsorientiert ließen die Bürgermeister der Mitgliedsgemeinden mit finanzieller Förderung der EU eine Strategie für die Entwicklung der Mikroregion Most-jih erstellen. Diese ist das Ausgangsmaterial für die Planung der weiteren Entwicklung der Gemeinden im Bereich der Infrastruktur, des Aufbaues und der Instandsetzung des Wohnbestandes, der Unterstützung von unternehmerischen Aktivitäten, Schaffung neuer Arbeitsplätze, des Verkehres, Förderung von sportlichen und kulturellen Aktivitäten usw. Das Ziel dieser Aktivitäten besteht darin für dieses Gebiet die Punze der früheren Attraktivität zurückzugewinnen, das Gebiet von dem Beiwort Mondlandschaft zu befreien und das alles zu dem Zweck, dass die Menschen einen Grund haben sich auf diesem Gebiet wieder niederzulassen, neue Häuser zu bauen, Familien gründen, gewerbliche Tätigkeiten auszuüben und damit sie mit Stolz sagen können: „Hier ist meine Heimat, hier lebe ich“.

 

Ausflugstip - Písečný vrch (Sandberg)

 

 

Interessant, besonders für Wanderer, kann der Besuch des Na tur -reser vats Písečný vrch (Sandberg) sein. Es befindet sich 2,5 km süd-östlich von Bečov und gehört zu den bedeutendsten Naturgebieten des Krei ses Most. Dort gibt es nicht nur seltene Pflanzen und Tier ge mein-schaften. In diesem Gebiet hat man auch die Überreste der Besiedlung von der Paleolitzeit bis zur Bronzezeit entdeckt. Das Gebiet Sandberg ist der älteste Fundort in Böhmen. Zu den wertvollsten Funden gehört

 

 

 

 

2 das versenkte Haus mit einem Umfang von 15 m , an eine Felsseite angebaut. Neben etwa 2000 Steininstrumenten wurden hier Paletten aus Quarzstein zum Verreiben von Ockerfarbe gefunden. Mit dieser Farbe haben die Menschen damals ihre Körper geschminkt. Im zent-ralen Teil dieses Naturreservats wurden Kratzen, Lanzenspitzen und Speere gefunden, deren Alter auf ca. eine Million Jahre geschätzt wird. Geheimnis voll sind Funde geschliffener dreidimensionaler Gegen-stände, die wahrscheinlich den menschlichen Kopf darstellen. Diese Funde zählen mit zu den ältesten Beweisen für ästhetisches Empfinden des Menschen auch in Europa.

 

 

 

 

Am Fuße des Sandberges gelangt man unter anderem über den blau markierten Wanderweg in das nahe gelegene Dorf Bělušice. Dieser Wanderpfad beginnt in Most, und führt durch die Gemeinden Vtelno, Bečov, Bělušice durch das Naturreservat Milá sowie am Berg Raná vorbei. Er führt Sie durch das weniger anspruchsvolle Wandergebiet zwischen interessanten Bergen des Böhmischen Mittelgebirges bis nach Louny.