Bečov, früher auch als Český (Tschechisches) Bečov bezeich-net, liegt in der Land schaft, die mit ihren Vegetations- und Klimaverhältnissen schon in der Urzeit lockte. Diese Tatsache belegen mehrere archäologische Funde. Auf dem Gebiet Bečov wurden Über-reste von Kulturen gefunden, deren Namen nach den Gemeinden Únětice und Knovíz sowie nach Grabhügeln benannt wurden. Eine davon ist die La-Tene-zeitliche Kultur. Die älteste schriftliche Erwähnung zu Bečov stammt aus dem Jahr 1327. Es handelt sich um die Lehenurkunde des Königs Jan Luzemburk, als er dieses Dorf, hier Peschw benannt, den Herren von Bergov verleiht. 1420 wurde das damalige Pfarrdorf zur Kleinstadt erhoben. Seit 1501 gehörte das Dorf zur Herrschaft der Familie Lobkowitz. Seit der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts wurde Bečov als eine große Gemeinde angesehen, sie war zum großen Teil aus Steinen erbaut. Wahrzeichen dieses Städtchens wurde die Kirche des heiligen Jiljí. Auch die nahe Umgebung bietet viel interessantes. Besonders die Gemeinde Zaječice, nördlich von Bečov, wurde durch ihr Mineralwasser mit Glaubersalzgehalt bekannt.
Denkmäler: Bečov
Barockkirche des heiligen Jiljí, eingeweiht 1767
Statue des heiligen Florian, Barock, erste Hälfte des 18. Jahrhunderts
Statue des heiligen Johann Nepomuk aus Most
Statuengruppe der alegorischen Statuen aus dem Dorf Stránce -
Frühling, Sommer, Herbst, Winter
Statue des heiligen Johann Nepomuk aus der ehemaligen Gemeinde Souš
Natursehenswürdigkeiten:
Naturdenkmal Chloumek (250 ü.NN) Umfang die Kirche des Heiligen Jiljí







